Gründer und Jungunternehmer
Bei der Podiumsdiskussion gab es Lob für die EGA-Lösungen
Männer der ersten Stunde und junge Unternehmer waren bei der Jahrestagung der EGA auf der Nordseeinsel Norderney gefragt. Im Conversationshaus leitete der Unternehmensberater Reinhold Thalhofer die Podiumsdiskussion mit Wolfram Lambeck, Georg Wolf, Anton Gerum, Sven Heilmann und Carlo Jesse. Ob Erfahrung oder jugendlicher Eifer, einig waren sich alle auf dem Podium: „Die EGA ist eine große Hausnummer in Deutschland“, brachte es Anton Gerum auf den Punkt.
Der Vertreter der Santander Consumer Bank sparte nicht mit Lob für die EGA: „Unsere Bank ist seit Beginn Partner der EGA. Die Händler haben ein tolles Gesamtkonzept mit schnellen Verkäufen.“ Mit 300 Partnern sei die EGA so stark wie mancher Importeur aus Fernost, erklärte Gerum. Er betonte, wie wichtig das Komplettangebot aus Versicherung, Garantien und anderen Finanzdienstleistungen sei, um die Kunden ans Autohaus zu binden.
„Wir wollten unsere Betriebe sichern“, erinnerte EGA-Vorstand Wolfram Lambeck an die Gründerzeit der EGA. Damals war ihm der BMW-Händlervertrag gekündigt worden und eine Alternative nicht in Sicht. „Dann haben wir mit der EGA selbst eine Lösung geschaffen.“ Einer seiner Mitstreiter war schon damals Georg Wolf. Der Obermeister der Kfz-Innung Kassel, Mitglied im Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe und Gründungsmitglied der EGA betonte: „Wenn ich etwas verändern will, muss ich mich engagieren. Das war die Motivation für die Gründung der EGA.“ Das Engagement hat sich gelohnt. „Im Kfz-Gewerbe wird die Marke EGA schon sehr gut wahrgenommen“, berichtete Wolf aus seiner Verbandsarbeit.
Vom Erreichten profitieren können heute Jungunternehmer wie Carlo Jesse mit seinem Autohaus in Ibbenbüren und Sven Heilmann aus Bad König. Die beiden EGA-Partner nutzen das komplette Angebot der EGA und konnten ihre Verkäufe und Erträge in den vergangenen Jahren deutlich steigern. „Die EGA bietet mir optimale Tools für professionelles Arbeiten“, erklärte Jesse, der die Unabhängigkeit von den großen Herstellern als besonders positiv hervorhob. „Wir sind noch Service-Partner von Peugeot. Aber ein Hersteller hat so viel Strahlkraft, dass er viele potenzielle Kunden ausschließt.“
Bestätigung gab es von Sven Heilmann: „Opel ist das beste Beispiel, wie man seinen Marktanteil immer kleiner macht. Man kann nicht gegen den Abwärtssog der Marke schwimmen“, betonte der Noch-Opel-Partner. Sowohl für ihn als auch für Carlo Jesse sei deshalb die auf der Jahrestagung oft geäußerte Formel „Ganz oder gar nicht“ mittelfristig wohl die optimale Lösung für den Weg zum Kunden.
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